Dolch aus der Jungsteinzeit aus Dänemark

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Beschreibung

Dolch aus der Jungsteinzeit aus Dänemark

Material: Silexmaterial

Datierung: Dolchkultur 2.400 - 1.800 Jahre v. Chr.


Beschreibung:

Wunderschöner und besonderer Dolch in bifazialer Ausführung
aus grau-braun-farbener Gesteinsfärbung - wunderbare Qualität


Präsentiert wird ein faszinierendes neolithisches Artefakt aus Silex, das als „Feuersteindolch Typ III e“ bekannt ist. Dieser außergewöhnliche Dolch stammt aus dem späteren Zeitraum der Dolchkultur (2400-1800 v. Chr.) und zeichnet sich nicht nur durch seine handwerkliche Raffinesse aus, sondern auch durch bemerkenswerte Schlagspuren am Griffende.

Die kunstvoll gestalteten Schlagspuren am Griffende geben einen Einblick in die vielseitige Verwendung dieses Artefakts – der Griff diente offensichtlich als Schlagfeuerzeug. Diese zusätzliche Funktion verleiht dem Dolch eine praktische Dimension, die über die rein ästhetische hinausgeht.

Die kunstvolle Verarbeitung des Artefakts, mit einem wunderbaren Abblättern, ist ein weiterer Beweis für die handwerkliche Geschicklichkeit der Menschen dieser Zeit. Die sorgfältig gestalteten Details tragen dazu bei, dass der Dolch nicht nur als Werkzeug, sondern auch als kunstvolles Objekt betrachtet werden kann.

Das neolithische Artefakt repräsentiert eine entscheidende Zeitspanne, in der die späte Steinzeit mit der frühen Bronzezeit auf den Britischen Inseln und in Mitteleuropa kollidierte. Der Übergang zu Kupfer- und Bronzewaffen stellte eine Herausforderung für diejenigen dar, die Feuersteinwerkzeuge herstellten. Interessanterweise sind in diesem Kontext hervorragende Beispiele von Feuersteinimitationen ausländischer Bronzedolche zu beobachten.

Die Einbettung des Dolchs in diese historische Periode bietet auch Einblicke in soziale Veränderungen, wie sie durch die Entwicklung von Metallgeräten und die Hinweise auf neue soziale Schichtungen dargestellt werden. Dies spiegelt sich in den Siedlungsfunden wider, angefangen von kleinen Langhäusern bis zu deutlich größeren Strukturen.

Die symbolische Bedeutung der Dolche, die die Streitäxte der Einzelgrabkultur (2800-2400 v. Chr.) als Statussymbole ablösten, verleiht dieser Periode ihren Namen. Die zeitliche Abfolge und die Entwicklung der verschiedenen Dolchtypen können durch die Schichtung von Objekten in Tumuli bestimmt werden, und der vorliegende Griffdolch repräsentiert einen späteren Typ, der die fortschreitende Entwicklung und Anpassung in dieser faszinierenden Ära illustriert.


Maße:

Länge 10,9 cm und Breite max. 2,1 cm.
Gewicht 45,3 g

Zustand:

Sehr gut erhalten


Provenienz:

Aus einer über 60 jährigen Altsammlung, altdeutscher Privatnachlass
(FO: Dänemark, weitere Details sind bekannt und werden dem Käufer mitgeteilt)


Echtheit:

Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.


Das Artefakt war Bestandteil einer Privat-Sammlung. Rechnung intern vorhanden.



Schutz von Kulturgütern:


Alle, von uns angebotenen Artefakte stammen aus privaten Altsammlungen oder wurden auf Kunstauktionen erworben.

Der Erwerb und die Ausfuhr der Artefakte unterlag damals keinen rechtlichen Bestimmungen.
Dies gilt auch für Funde aus den dt. Bundesländern - wo der Verkauf auch heute noch legal ist.


Der Besitz ist somit legal – es werden alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten.