Eisenzeitliche Bronzearmringe der Hallstattzeit

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Beschreibung

Früheisenzeitliche Bronzearmringe der Hallstattzeit, typischer Schmuckfund aus dem mitteleuropäischen Kulturkreis.


Material: Bronze
Datierung: 8. - 7. Jh. v. Chr.

Maße: Außendurchmesser 7,1 cm und 5,95 cm. Gewicht 54,9 g

Zustand: Sehr guter Erhaltungszustand


Zwei offene Bronzearmringe mit außen abgerundeter und innen eher geradlinig verlaufender Querschnittsform. Die Oberflächen weisen eine gleichmäßige, glänzende grünliche Patina auf, die für hallstattzeitliche Bodenfunde typisch ist. Die Enden sind glatt ausgearbeitet und ohne Verzierung.

Armringe dieser Form gehören zu den belegten Schmuck- und Trachtelementen der Hallstattzeit, insbesondere der Stufe C (8.–7. Jh. v. Chr.). Sie treten vor allem in Frauengräbern des süddeutschen, alpinen und mitteleuropäischen Kulturraums auf, wurden jedoch auch in Siedlungskontexten nachgewiesen. Bronzene Reifen dieser Art wurden sowohl einzeln als auch paarweise oder in größeren Gruppen getragen, was in mehreren Gräberfeldern archäologisch dokumentiert ist. Ihre schlichte, funktionsorientierte Form zählt zu den charakteristischen Metallarbeiten der frühen Eisenzeit und spiegelt die breite Verwendung von Bronze im alltäglichen und repräsentativen Trachtbestand wider.


Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung, bereits zu Beginn der 2000er-Jahre vom heutigen Eigentümer aus dem Besitz seines 2013 verstorbenen Vaters übernommen. Erworben auf dem deutschen Kunstmarkt.


Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.

Schutz von Kulturgütern: Alle, von uns angebotenen Artefakte stammen aus privaten Altsammlungen oder wurden auf Kunstauktionen erworben.