Gefäß aus der Urnenfelderzeit mit strukturiertem Unterteil
Beschreibung
Dieses Keramikgefäß mit gerilltem Unterteil stammt aus der späten Bronzezeit bis frühen Eisenzeit.
Alter: ca. 1200–750 v. Chr. (Urnenfelderzeit)
Größe: Höhe 8,2 cm, Durchmesser 8,5 cm und Gewicht 225 g
Zustand: Sehr guter Erhaltungszustand
Das Gefäß hat einen kurzen, leicht konisch ausgezogenen Hals mit gerundetem Rand. Der Gefäßkörper ist gedrungen und im unteren Bereich durch umlaufende, schräg verlaufende Rillen strukturiert, die einen gedrehten oder spiralartig modellierten Eindruck erzeugen. Seitlich sind zwei kleine, durchlochte Henkelansätze erhalten, die knapp unterhalb des Halsansatzes ansetzen. Die Oberfläche ist unglasiert und zeigt eine gleichmäßige, dunkelbraun bis graubraune Alterung mit Gebrauchsspuren.
Vergleichbare kleine Gefäße sind im Zusammenhang mit Bestattungsritualen bekannt und wurden als Beigefäße oder Miniatururnen verwendet. Die gerillte Wandung gehört zu einem verbreiteten Formenschatz der Urnenfelderkultur und kann sowohl dekorative als auch symbolische Funktionen gehabt haben.
Herkunft: Ehemals in einer Antikensammlung aus dem Raum Nürnberg. Zuletzt in Nachlass-Sammlung W.A. (Nürnberg). Erworben ehemals in den 1980er Jahren und vor 2000 auf dem deutschen Kunstmarkt.
Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.
Schutz von Kulturgütern: Alle von uns angebotenen Artefakte entstammen renommierten Sammlungen und wurden auf Kunstauktionen sowie aus Nachlässen erworben.
