Griechische Terrakottafigur einer Frau mit Hydria

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Beschreibung

Terrakottafigur einer Frau mit Hydria, gekleidet in ein Gewand mit Resten weißer Bemalung.


Material: Terrakotta
Datierung: 4. Jh. v. Chr. (Magna Graecia)

Maße: Höhe 16,7 cm und Höhe mit Stand 20,3 cm. Gewicht 135,9 g
Zustand: Sehr guter Erhaltungszustand

Die Terrakottafigur zeigt eine Frau in ruhiger, leicht zurückhaltender Haltung. Sie steht mit leicht gebeugtem linken Knie und erhobenem Arm, mit dem sie eine Hydria auf dem Kopf stützt. Ihr Körper ist von einem langen Gewand (Himation) umhüllt, dessen feine Falten den Konturen folgen und die elegante Erscheinung betonen. Der Kopf ist stilisiert ausgearbeitet, mit schmalem Gesicht und Kopfschmuck oder Schleier. Die Rückseite ist vereinfacht modelliert.

Darstellungen weiblicher Figuren mit Wassergefäßen waren in der griechischen Antike weit verbreitet. Solche sogenannten Hydrophoren verkörpern den häuslichen und zugleich kultischen Umgang mit Wasser, das im Alltag wie auch in rituellen Handlungen eine zentrale Rolle spielte. Terrakottafiguren dieser Art konnten als Votivgaben in Heiligtümern, im häuslichen Kult oder als Grabbeigaben Verwendung finden. Produktionszentren in Magna Graecia, insbesondere in Apulien und auf Sizilien, waren für fein gearbeitete Terrakotten bekannt.

Auf der Oberfläche sind noch Rückstände einer weißen Bemalung erkennbar.

Die Terrakottafigur steht frei auf einem eigens angefertigten Stand, der dem Objekt beiliegt.


Provenienz: Ehemals in der Antikensammlung H.A.; erworben auf dem deutschen Kunstmarkt, Antiquitätengeschäft Winkens, Krefeld, November 1987. Später durch Erbschaft innerhalb der Familie weitergegeben.


Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.

Schutz von Kulturgütern: Alle von uns angebotenen Artefakte entstammen renommierten Sammlungen und wurden auf Kunstauktionen sowie aus Nachlässen erworben.