Griechischer Frosch-Schmuckanhänger aus Silber

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Beschreibung

Sammlungsauflösung


Zum Verkauf steht ein seltener und wunderschöner griechischer Frosch-Schmuckanhänger aus Silber in sehr schöner Erhaltung.


Alter: 3. - 1. Jh. v. Chr.

Größe: Länge 2,2 cm, Breite 1,4 cm und Gewicht 2,5 g.
Zustand/Form: Sehr gut erhalten (vorzüglich)

Das hier präsentierte silberne Froschamulett, datiert auf etwa 300-100 v. Chr., stammt aus dem Heiligen Land und ist ein bemerkenswertes Beispiel antiker griechischer Handwerkskunst in musealer Erhaltung. Das Amulett, das mit bewundernswerter Detailtreue gefertigt wurde, zeigt die hohe Kunstfertigkeit und den ästhetischen Anspruch der griechischen Goldschmiedekunst jener Zeit.

Dieser winzige Anhänger stellt einen Frosch dar, dessen Körper mit bemerkenswerter anatomischer Präzision gestaltet ist. Sowohl die Vorder- als auch die Hinterbeine des Frosches sind mit großer Genauigkeit ausgearbeitet, sodass die natürliche Haltung und Beweglichkeit der Amphibie eindrucksvoll nachempfunden werden. Besonders hervorzuheben sind die feinen Punkte, die entlang des Rückens des Frosches angeordnet sind. Diese detailreichen Verzierungen fangen die texturierte Haut des Tieres perfekt ein und verleihen dem Amulett ein realistisches und lebendiges Erscheinungsbild.

An der Vorderseite des Froschamuletts befindet sich eine filigrane Aufhängeschlaufe, die aus dem Maul des Frosches herausragt. Diese Schlaufe ermöglichte es, das Amulett leicht an einer Kette oder Kordel zu befestigen. Auf diese Weise konnte der Anhänger als schützendes Amulett getragen werden, ein Aspekt, der in der griechischen Antike häufig mit solchen Schmuckstücken verbunden war. Froschmotive waren in der griechischen Kultur oft Symbole für Fruchtbarkeit und Schutz, was die Bedeutung des Amuletts als persönlichen Talisman unterstreicht.

Insgesamt reflektiert dieses Froschamulett nicht nur die meisterhafte Silberschmiedekunst der Hellenistischen Periode, sondern auch die symbolische und ästhetische Relevanz, die solche Objekte in der alltäglichen und religiösen Praxis der damaligen Zeit besaßen. Die Erhaltung des Amuletts in musealem Zustand ermöglicht es uns, einen direkten Einblick in die Kunstfertigkeit und den kulturellen Reichtum der Antike zu gewinnen.

Die hellenistische Epoche beginnt mit dem Tod Alexanders des Großen im Jahr 323 v. Chr. und endet mit der Schlacht bei Actium im Jahr 31 v. Chr. Sie ist geprägt von der Ausbreitung griechischer Kultur und Macht in den ehemaligen Gebieten des Alexanderreichs, einschließlich des Nahen Ostens und Ägyptens.

Kulturelle Verschmelzung: Diese Epoche ist gekennzeichnet durch eine Verschmelzung griechischer und lokaler Kulturen in den eroberten Gebieten. Es entstand eine Mischung aus griechischer, ägyptischer, persischer und anderer lokaler Kunst und Traditionen.


Herkunft: Aus einer über 30 jährigen nordeuropäischer Antikensammlung B.N. Erworben auf dem schweizer Kunstmarkt. Nachlass gesammelt ab ca. 1990er Jahre.



Schutz von Kulturgütern:

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Der Erwerb und die Ausfuhr der Artefakte unterlag damals keinen rechtlichen Bestimmungen.
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