Griechischer Guttus, Gorgoneion/Medusa

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Beschreibung

Griechischer Guttus, Gorgoneion/Medusa


Material: Schwarzfirnis-Keramik


Datierung: 4. - 2. Jh. v. Chr.



Beschreibung:


wunderschöne Bearbeitungsart aus

beigefarbenem Keramikmaterial mit schwarz Glasierung (Schwarzfirnis-Keramik)

in sehr seltener Ausführung mit dem Gorgoneion/Medusa Kopf

im Zentrum des Keramikgefäßes. Der Ausguss geht schräg geneigt in Trichterform nach oben, der Henkel ist intakt.



Ein Guttus oder auch Guttos genannt, wurde als Kännchen für Öl verwendet.

Der Kannenkörper ist recht wuchtig gearbeitet und steht auf einem diskusähnlichem Standfuß.

Der Guttos stammt gegebenenfalls aus den griechisch kolonisierten Gebieten von Süditalien (Magna Graecia)



Der Henkel ist sehr schön erhalten, in einer Gefäßwand befindet sich lediglich ein Riss (siehe Bilder)


Exkurs:

Das Produktionszentrum der apulischen Vasen befand sich in der Stadt Tarent, der einzigen großen griechischen Siedlung in Apulien. Es werden zwei Stile unterschieden, der plain und der ornate style. Die erste Form verzichtet weitgehend auf Zusatzfarben und wurde vor allem bei der Verzierung von Glocken- und Kolonettenkrateren sowie bei kleineren Gefäßen eingesetzt. Das Dekor ist hier eher einfach und die Bildkompositionen bestehen meist aus ein bis vier Figuren (so beim Sisyphos-Maler oder dem Tarporley-Maler). Thematische Schwerpunkte bilden vor allem mythische Themen, aber auch Frauenköpfe, Krieger in Kampf- und Abschiedsszenen und dionysische Thiasos-Bilder. Auf der Rückseite wurde meist Jünglinge in Mänteln dargestellt. Nach der Mitte des 4. Jahrhunderts näherten sich einige Künstler wie der Varrese-Maler dem ornate style an.


(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Apulische_Vasenmalerei)




Maße:


Höhe 15 cm und Durchmesser 13 cm



Zustand:


Sehr gut erhalten



Provenienz:


Aus ehemaligem, österreichischem Nachlass

(weitere Informationen sind bekannt)



Echtheit:


Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.


Das Artefakt war Bestandteil einer Privat-Sammlung




Schutz von Kulturgütern:



Alle, von uns angebotenen Artefakte stammen aus privaten Altsammlungen oder wurden auf Kunstauktionen erworben.


Der Erwerb und die Ausfuhr der Artefakte unterlag damals keinen rechtlichen Bestimmungen.

Dies gilt auch für Funde aus den dt. Bundesländern - wo der Verkauf auch heute noch legal ist.



Der Besitz ist somit legal – es werden alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten.