Griechischer Guttus mit Nereide auf Meerespferd

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Beschreibung

Sammlungsauflösung


Zum Verkauf steht ein seltener
griechischer/apulischer Guttus mit Nereide auf einem Meerespferd sitzend,
in sehr schöner Erhaltung


Alter: 4. Jh. v. Chr.

Größe: Durchmesser 11,2 cm, Höhe 9,3 cm und Gewicht 185 g.

Zustand/Form: Sehr gut erhalten ( siehe Bilder) vollständig intakt, ohne Restauration

Der antike griechische oder apulische Guttus, der auf das 4. Jahrhundert v. Chr. datiert ist, präsentiert sich in außergewöhnlich gutem Zustand, ohne jegliche Restauration, was seine historische und ästhetische Bedeutung beträchtlich steigert. Dieses Meisterwerk ist aus feinem, beigem Keramikmaterial gefertigt und mit einer eleganten schwarzen Glasur versehen, die als Schwarzfirnis-Keramik bekannt ist. Diese Technik verleiht dem Guttus eine zeitlose Eleganz und betont seine kunstvolle Verzierung.

Das Herzstück dieses Kunstwerks ist zweifellos die Darstellung einer Nereide, einer Meeresnymphe, die majestätisch auf einem Meerespferd reitet. Die Detailtreue in der Darstellung der Nereide und des Meerespferdes ist bemerkenswert und zeugt von der handwerklichen Meisterschaft der antiken Töpfer. Jede Linie, jedes Muster und jede Nuance ist sorgfältig ausgeführt, um die Anmut und Grazie dieser mythologischen Figuren einzufangen.

Das Gefäß selbst dient als Guttos, ein kleines Kännchen, das in der antiken Welt zur Aufbewahrung und Dosierung von Öl verwendet wurde. Der Körper des Guttos ist robust und massiv gearbeitet, was auf eine stabile Konstruktion hinweist. Er ruht auf einem Standfuß, der einem Diskus ähnelt und dem Gefäß eine solide Basis verleiht. Der Ausguss des Guttos ist leicht schräg geneigt und mündet in einen Trichter, was eine präzise Dosierung des Öls ermöglicht. Der Henkel des Gefäßes ist intakt, was auf die sorgfältige Handhabung und Lagerung dieses außergewöhnlichen Kunstwerks hinweist.

Ursprünglich stammt dieses Meisterwerk höchstwahrscheinlich aus den griechisch-kolonisierten Gebieten von Süditalien, bekannt als Magna Graecia. Die Verbindung zwischen dem kunstvollen Handwerk der griechischen Töpfer und der reichen kulturellen Tradition dieser Region ist in diesem Guttos deutlich zu erkennen und verleiht ihm eine zusätzliche historische Bedeutung.

Insgesamt ist dieser antike griechische Guttos mit seiner Nereide auf einem Meerespferd sitzend nicht nur ein bemerkenswertes Beispiel für die antike Keramikkunst, sondern auch ein faszinierendes Zeugnis der mythologischen Vorstellungen und Handwerkskunst der griechischen Kolonisten im antiken Italien. Seine bemerkenswerte Erhaltung und die exquisite Ausführung machen ihn zu einem wahren Schatz der antiken Welt.



Herkunft: Aus ehemaliger altfranzösischer Privatsammlung / Nachlass Familie Chauvin, Paris. Sammlung gesammelt seit 1980er Jahren.


Das Artefakt war Bestandteil einer Privatsammlung.


Schutz von Kulturgütern:

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Der Erwerb und die Ausfuhr der Artefakte unterlag damals keinen rechtlichen Bestimmungen.
Dies gilt auch für Funde aus den dt. Bundesländern - wo der Verkauf auch heute noch legal ist.

Der Besitz ist somit legal – es werden alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten.