Hellenistische Taube aus Terrakotta

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Beschreibung

Sammlungsauflösung


Altgriechische Taubenfigur mit intakten Beinen in sehr schöner Erhaltung aus Terrakotta.


Alter: 4. Jh. v. Chr. (Magna Graecia)
Größe: Länge 9,6 cm Höhe 8,2 cm und Gewicht ca. 90 g

Zustand/Form: Sehr gut erhalten


Diese antike altgriechische Taubenfigur aus Terrakotta stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., der Epoche der Magna Graecia. Mit Abmessungen von 9,6 cm in der Länge und 8,2 cm in der Höhe sowie einem Gewicht von etwa 90 g ist sie ein eindrucksvolles Beispiel antiker Kunstfertigkeit. Der Zustand der Figur ist sehr gut erhalten, mit nur kleinen Absplitterungen an den Enden der Flügel und am Schnabel. Besonders hervorzuheben ist die detailgetreue Bearbeitung des gebrannten Keramikmaterials und die Seltenheit der Darstellung mit drei intakten Beinen.


Diese stilisierte hellenistische Taubenfigur reflektiert die hohe Wertschätzung, die Tauben im antiken Griechenland genossen. Sie dienten sowohl als Haustiere als auch als zuverlässige Boten. Eine bekannte griechische Legende erzählt vom heiligen Eichenhain von Dodona, in dem Priesterinnen des Zeus (Jupiter) Orakel durch die Beobachtung des Verhaltens und Fluges von Vögeln, darunter auch Tauben, deuteten. Während für Weissagungen oft Raben, Krähen, Kraniche und Eulen genutzt wurden, war die Taube für ihren ausgeprägten Heimkehrinstinkt bekannt, was sie zu einem bevorzugten Boten machte. Diese Eigenschaft garantierte ihre Rückkehr, insbesondere in Situationen, die Diskretion verlangten.


Die Taubenfigur repräsentiert somit nicht nur ein kunstvoll gestaltetes Artefakt, sondern auch ein Symbol für die kulturelle und rituelle Bedeutung der Tauben in der antiken griechischen Gesellschaft.


Auf der Unterseite befindet sich ein Loch. Dieses Lüftungsloch ist ein entscheidendes Merkmal in der Herstellung von Keramiken, das zur strukturellen Integrität während des Brennvorgangs beiträgt, indem es Druck aus dem Inneren der Keramik entweichen lässt. Sowie ein kleiner Aufkleber mit der Inventarnummer 34.


Herkunft: Aus einer über 70 jährigen Antikensammlung, niederrheinischer Nachlass Dr. W., ehemals erworben in diversen Galerien in den Jahren 1950-1980.

Vorgängersammlungen sind möglich.


Das Objekt war Bestandteil einer Privatsammlung.


Schutz von Kulturgütern:

Alle, von uns angebotenen Artefakte stammen aus einer Privat-Altsammlung.
Der Erwerb und die Ausfuhr der Artefakte unterlag damals keinen rechtlichen Bestimmungen.
Dies gilt auch für Funde aus den dt. Bundesländern - wo der Verkauf auch heute noch legal ist.

Der Besitz ist somit legal – es werden alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten.