Römische Goldohrringe (Paar)

Verkaufspreis: 450,00 €
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Beschreibung

Zwei goldene Ohrringe aus der römischen Kaiserzeit.

Alter: Frühkaiserzeit, 1.–2. Jahrhundert n. Chr.
Größe: Durchmesser 1,65 cm und 1,6 cm. Gewicht 0,95 g
Zustand: Sehr guter Erhaltungszustand

Fein gearbeitete, filigrane Goldohrringe in nahezu geschlossener Kreisform mit leicht verdicktem Reifprofil. Die zarte Ausführung und das geringe Gewicht deuten auf eine Fertigung für den alltäglichen oder kultivierten Gebrauch hin. Der Verschluss besteht jeweils aus einem dünnen, gewundenen Golddraht, der durch eine kleine Öse geführt wird – eine Konstruktion, die für römischen Ohrschmuck der Frühkaiserzeit typisch ist. Oberfläche und Verarbeitung zeugen von hoher handwerklicher Präzision.
Derartige filigrane Ohrringe waren im römischen Reich weit verbreitet und gehörten zum klassischen Schmuckrepertoire weiblicher Trägerinnen im 1. und 2. Jahrhundert n. Chr. Neben der Verwendung als persönlicher Schmuck ist auch eine Deutung als Votivgabe möglich, etwa im Rahmen religiöser Stiftungen in Heiligtümern. Entsprechende Schmuckstücke wurden vielfach in Kultkontexten deponiert, um Dank oder Bitte an eine Gottheit zu richten.

Herkunft: Ehemalige Antikensammlung M.P. Ehemals erworben auf dem deutschen Kunstmarkt vor 2000.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.

Schutz von Kulturgütern: Alle von uns angebotenen Artefakte entstammen renommierten Sammlungen und wurden auf Kunstauktionen sowie aus Nachlässen erworben.