Römische Theatermaske aus Terrakotta

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Beschreibung

Römische Theatermaske aus Terrakotta


Material: Terrakotta


Datierung: 2. Jh. v. Chr. - 1. Jh. n. Chr.



Beschreibung:


äußerst interessante Bearbeitungsart aus schöner,

rötlich-braun gebrannter Terrakotta mit angefertigtem Sockel aus Edelholz.

Der Tonkopf hat weibliche Gesichtszüge mit zusammengeflochtenen, hochgesteckten Haaren.

Das Gesicht ist mit Augen, Nase und Mund zu erkennen. Die Oberfläche ist sehr schön erhalten.

Gegebenenfalls handelt es sich um eine Wandverzierung/Applikation einer römischen Theatermaske.



FRISUREN IM RÖMISCHEN REICH


Frisuren der Römer mussten an die konkrete Person individuell angepasst werden, deswegen ist die römische Mode im Vergleich mit Ägypten und Griechenland sehr differenziert. Es lassen sich jedoch einige Trends nennen. Wie haben sich die Menschen im römischen Reich frisiert?

Im Alltag, insbesondere unter praktischen Frauen, haben die zu einem engen Dutt am Hinterkopf zusammengebundenen Haare geherrscht. Die Frisur hat an eine Schnecke erinnert. Manchmal wurden sie Haare zuerst zu kleinen Zöpfen geflochten, aus denen der Haarknoten frisiert wurde. Die ähnlich praktischen Frisuren wurden von Männern getragen, die auf kurze und unkompliziert frisierte Haare gesetzt haben.

Mit der größten Wende im Rahmen des römischen Friseurhandwerks hatten wir jedoch in der Blütezeit des Römischen Reiches zu tun. Damals waren solche Frisuren modisch, die an spektakuläre Gebäude erinnert haben. Viele Architekten könnten die antiken, römischen Friseure wegen ihrer Werke beneiden. Die meisterhaften Haarknoten in beeindruckenden Größen wurden präzis gemacht und haben zugleich ihre Natürlichkeit nicht verloren.

Die Haare wurden im Römischen Reich, genauso wie im antiken Griechenland, hauptsächlich von Sklavinnen frisiert. Frauen, die sich mit dem Haarstyling beschäftigt haben, wurden mit der Bezeichnung Kupasis genannt. Der Bartwuchs wurde von einer anderen Gruppe gepflegt und gestylt – solche Frauen wurden als Tonsores bezeichnet. Sie haben meistens in Thermen gearbeitet, manchmal haben sie auch private Häuser besucht.


(Quelle: https://nanoil.de/blog/post/frisurengeschichte-1-teil-modische-frisuren-im-altertum)



Maße:


Höhe gesamt 12,7 cm

Gewicht 215,25 g



Zustand:


Sehr gut erhalten



Provenienz:


aus einer über 50-jährigen Altsammlung - aus altem, deutschen Sammlungs-Nachlass

(Prof. aus Würzburg - Bayern)





Echtheit:


Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.


Das Artefakt war Bestandteil einer Privat-Sammlung




Schutz von Kulturgütern:



Alle, von uns angebotenen Artefakte stammen aus privaten Altsammlungen oder wurden auf Kunstauktionen erworben.


Der Erwerb und die Ausfuhr der Artefakte unterlag damals keinen rechtlichen Bestimmungen.

Dies gilt auch für Funde aus den dt. Bundesländern - wo der Verkauf auch heute noch legal ist.



Der Besitz ist somit legal – es werden alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten.