Römisches Gefäß aus Grauware

Verkaufspreis: 270,00 €
verfügbar
Lieferzeit: 3 Tag(e)

Beschreibung

Römisches Gefäß aus Grauware, wie sie in den nordwestlichen Provinzen weit verbreitet war.


Material: Terrakotta
Datierung: 2. - 3. Jh. n. Chr.

Maße: Höhe 11,6 cm, Durchmesser 10,9 cm und Gewicht 292 g

Zustand: Sehr guter bis guter Erhaltungszustand


Bauchiges Gefäß aus grauschwarz reduktionsgebranntem Ton mit leicht abgesetztem Randprofil und kleinem, flach ausgearbeiteten Standfuß. Die Wandung ist gleichmäßig gearbeitet und zeigt die für römische Grauware typischen Oberflächenmerkmale, darunter eine matte, dunkelgraue Brennfarbe mit vereinzelten helleren Nuancen.

Im mittleren Bereich des Gefäßkorpus befindet sich eine umlaufende Zierlinie, die als Gestaltungselement dient und häufig bei provinzialrömischen Gebrauchskeramiken der Kaiserzeit vorkommt.

Das Gefäß ist formal in die Gruppe römischer Alltags- und Vorratskeramik einzuordnen, die im gesamten nordwestlichen Imperium verbreitet war. Kleinere oberflächliche Abplatzer und natürliche Altersspuren sind vorhanden, beeinträchtigen die Erhaltung jedoch nicht wesentlich.

Vergleichbare Gefäße römischer Grauware sind aus zahlreichen Fundorten der nordwestlichen Provinzen bekannt, darunter Köln, Xanten, Mainz, Trier sowie verschiedenen Siedlungen entlang des obergermanisch-raetischen Limes.


Provenienz: Aus der Privatsammlung des Berliner Literaturwissenschaftlers Ernst Grumach (1902–1967). Erworben auf dem deutschen Kunstmarkt G.M. Herr Grumach war Professor für Klassische Philologie und Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften.


Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.

Schutz von Kulturgütern: Alle von uns angebotenen Objekte entstammen renommierten Sammlungen und wurden auf Kunstauktionen sowie aus Nachlässen erworben.