Tüllenbeile aus der Bronzezeit aus Deutschland

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Beschreibung

Zwei bronzezeitliche Tüllenbeile aus Süddeutschland.


Alter: ca. 1100 bis 800 v. Chr. (späte Bronzezeit, Deutschland)
Größe: Länge 5,6 cm und 5,2 cm. Gewicht 86,4 g und 99,6 g
Zustand: Guter Erhaltungszustand

Beide Exemplare weisen eine hohl gegossene, annähernd ovale Schafttülle auf, die zur Schneide hin leicht ausgestellt ist. Die Schneiden sind flächig verbreitert und zeigen eine gleichmäßige, leicht konvexe Kontur.

Ein Exemplar besitzt eine seitlich angesetzte Öse zur zusätzlichen Fixierung am Schaft; bei dem zweiten Exemplar ist diese Öse abgebrochen. Die Oberflächen zeigen eine dunkelbraune bis grünliche Patinierung.

Tüllenbeile dieser Größe und Form sind für die späte Bronzezeit in Süddeutschland gut belegt und gehören zum verbreiteten Werkzeug- und Gerätebestand dieser Epoche. Sie wurden sowohl im handwerklichen als auch im agrarischen Kontext genutzt. Vergleichbare Stücke sind aus Siedlungs- und Depotfunden sowie vereinzelt aus Grabzusammenhängen bekannt. Die kompakte Ausführung spricht für eine funktionale Verwendung als leichtes Werkzeug oder Beil für feinere Arbeiten.


Herkunft: Aus süddeutscher Antikensammlung/Gelehrtensammlung des frühen 20. Jahrhunderts, ursprünglich zusammengetragen vom C. Gumpert, Archäologe aus München (geb. 1878, gest. 1955). Nachfolgend im Besitz seines Schülers P. S.. Ehemals im Raum Ansbach über mehrere Jahrzehnte hinweg (ca. 1920er–1970er Jahre) gefunden. Weitere Details sind bekannt.

Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.

Schutz von Kulturgütern: Alle von uns angebotenen Artefakte entstammen renommierten Sammlungen und wurden auf Kunstauktionen sowie aus Nachlässen erworben.