Wikingerzeitlicher Goldanhänger in Repoussé-Technik
Beschreibung
Zum Verkauf steht ein fein gearbeiteter Goldanhänger aus der Wikingerzeit.
Material: Gold
Datierung: 9. - 11. Jh. n. Chr.
Maße: Länge 1,3 cm und Breite 1,1 cm
Zustand: Sehr guter Erhaltungszustand
Der runde Goldanhänger ist aus dünnem Goldblech gefertigt und mittels Repoussé-Technik plastisch ausgeformt. Die Vorderseite zeigt vier halbkugelige Erhebungen, die kreuzförmig um ein leicht hervorgehobenes Zentrum angeordnet sind. Der Rand ist umlaufend mit regelmäßig gesetzten, geprägten Kügelchen verziert. Auf der Rückseite ist die Vertiefung der Repoussé-Arbeit erkennbar. Am oberen Rand ist eine kleine, angesetzte Öse zur Aufhängung erhalten. Die Oberfläche weist eine gleichmäßige Patina auf; der Erhaltungszustand ist insgesamt sehr gut.
Goldene Repoussé-Anhänger dieser Art sind für die Wikingerzeit gut belegt. Die Kombination aus kreisförmiger Grundform, zentraler Viererstruktur und Randperlung findet sich in verschiedenen skandinavischen Fundkontexten und wird allgemein dem Formenschatz der wikingerzeitlichen Schmuckproduktion zugerechnet. Eine eindeutige symbolische Deutung der kreuzförmigen Anordnung ist nicht gesichert; sie kann sowohl dekorative als auch möglicherweise religiöse oder statusbezogene Bedeutung gehabt haben.
Provenienz: Erworben auf dem britischen Kunstmarkt (A. T.). Zuvor in japanischer Privatsammlung; gesammelt in den 1970er- bis 2000er-Jahren. Literatur: David Buckton (Hrsg.), Early Medieval Jewellery, London 1983; grundlegende Studien zur Repoussé-Technik und frühmittelalterlicher Metallverarbeitung.
Echtheit: Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.
Schutz von Kulturgütern: Alle angebotenen Objekte entstammen renommierten Sammlungen und wurden auf Kunstauktionen sowie aus Nachlässen erworben.
