Antefix mit Medusenhaupt

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Beschreibung

Antefix mit Medusenhaupt


Material: Gebrannter, heller Ton


Datierung: 4. - 3. Jh. v. Chr.

Großgriechenland



Beschreibung:


Äußerst interessanter Antefix aus schöner,

hellgrau, gebranntem Ton mit aufwendiger Verzierung eines Medusenhaupts.

Die Gesichtszüge und die Haarpracht sind sehr gut zu erkennen, die Haare, Augen, Nase und Mund sind wundervoll erhalten.


(Der Stand ist nicht im Angebot enthalten)


Die Geschichte der Medusa:


Altgriechische Überlieferungen beschrieben die Gorgonen ursprünglich als furchterregende Kreaturen. Denn seitdem sie zum ersten Mal das Licht der Welt erblickten, sahen sie entstellt und missgebildet aus. Mit der Zeit änderte sich dieses Bild aber: Die Gorgonen wurden zu betörenden Schönheiten. Und Medusa war die Allerschönste von ihnen. Ihr Ansehen raubte Männern den Atem, sie lagen ihr reihenweise zu Füßen. Selbst der mächtige Meeresgott Poseidon konnte Medusa nicht widerstehen und verliebte sich Hals über Kopf. Doch die Gorgone diente im Tempel der Göttin Athene und verpflichtete sich somit dazu, „rein“ zu bleiben. Poseidon interessierte das allerdings nicht. Eines Tages erwischte Athene die beiden eng ineinander verschlungen. Ob Medusa Poseidons Zuneigung erwiderte oder Poseidon sie vergewaltigte, ist nicht eindeutig geklärt. So oder so: In Athene brodelte es vor Wut. Denn Medusa hatte – freiwillig oder nicht – ihren Eid gebrochen. Und noch dazu mit Poseidon, der Athene ohnehin immer wieder ein Dorn im Auge war. Um sie für ihren Verrat und die Entweihung des heiligen Tempels zu bestrafen, verfluchte Athene die Gorgone und verwandelte sie in ein Ungeheuer. Aus der außergewöhnlich schönen Frau wurde eine scheußliche Kreatur mit gefährlichen Reißzähnen und einer langen, gespaltenen Zunge. Ihr schönes Haar wich züngelnden, giftspritzenden Schlangen. Und ein Blick in ihre glühenden Augen genügte, um einen Menschen schlagartig zu Stein erstarren zu lassen.


(Quelle: https://studyflix.de/geschichte/medusa-5325)


Das Antefix wurde bei etruskischen, römischen und griechischen Tempeln und Profangebäuden an der untersten Dachziegellage der Traufe angebracht und verschloss somit die vordere Öffnung der Deckziegel.


Maße:


Durchmesser 19,9 cm

Höhe 3,6 cm


Gewicht 1.238 g



Zustand:


Sehr gut erhalten, mit witterungsbedingten Abplatzern (siehe Bilder)



Provenienz:


aus einer über 30-jährigen Altsammlung - aus altem, deutschen Sammlungs-Nachlass

(erworben bei der Kunsthandlung Athena, München 1990)





Echtheit:


Die Echtheit wird, wie bei allen unseren Objekten, ohne zeitliche Einschränkung garantiert.


Das Artefakt war Bestandteil einer Privat-Sammlung.

Rechnung intern vorhanden.




Schutz von Kulturgütern:



Alle, von uns angebotenen Artefakte stammen aus privaten Altsammlungen oder wurden auf Kunstauktionen erworben.


Der Erwerb und die Ausfuhr der Artefakte unterlag damals keinen rechtlichen Bestimmungen.

Dies gilt auch für Funde aus den dt. Bundesländern - wo der Verkauf auch heute noch legal ist.



Der Besitz ist somit legal – es werden alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten.